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Von Elisabeth R. Hager Deutschlandfunk Kultur
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Liebes Publikum, kaum etwas beeinflusst unser weiteres Leben so sehr wie die Dinge, die wir in der Kindheit erfahren haben. Die ersten Jahre des 1928 in Frankreich geborenen Schriftstellers Raymond Federman waren von äußerst schmerzhaften Ereignissen geprägt. Seine gesamte Familie wurde im Holocaust ermordet. Er überlebte als billige Arbeitskraft auf einem südfranzösischen Bauernhof. In seinem autobiografisch geprägten Roman " Die Farm" kehrt Federman 60 Jahre später an diesen Ort zurück. |
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| Als Einziger aus seiner Familie überlebte Raymond Federman die Nazizeit – versteckt als Arbeiter auf einem französischen Bauernhof © Ronan Houssin / IMAGO / NurPhoto
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Gemeinsam mit seiner Frau macht sich Federman, mittlerweile über 70, noch einmal auf den Weg nach Südfrankreich. Doch lange bevor er diesen Ort seiner Jugend physisch erreicht, holen ihn die Erinnerungen ein: an die harte Arbeit, an die omnipräsenten, üblen Gerüche, an drakonische Strafen. Er erinnert sich aber auch an jugendliche Leichtigkeit und erste erotische Erlebnisse. Trotz des schweren Themas sind Federmans Ausführungen voller Humor und Schelmereien. In der Bearbeitung von Gaby Hartel wird " Die Farm" zu einem großartigen Hörspielerlerbnis mit vielen grotesken Momenten. |
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Hörspiel über das Überleben im besetzten Frankreich |
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Außerdem in dieser Ausgabe: |
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| In der finnischen Stadt Turku wird ein junger Mann in einem Brunnen von einem Polizisten erschossen © EyeEm / Mikko Pekkala
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Kommissar Kimmo Joentaa ermittelt |
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Sakari lernt, durch Wände zu gehen |
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Krimi - nach dem gleichnamigen Roman von Jan Costin Wagner - 53Min. |
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Ein Polizist im Einsatz erschießt einen jungen Mann. Im Nachhinein ist nicht einmal dem Schützen klar, wie es dazu kam. Auf der gemeinsamen Suche nach Antworten entdecken er und sein Kollege Kimmo Joentaa eine Familientragödie.
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| Protest gegen russische Atom-Geschäfte © Lars Hoff
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Deutsche Brennelemente-Fabrik will mit Rosatom kooperieren |
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Feature - Maike Hildebrand und Karl Amannsberger- 49 Min. |
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Die Firma ANF im niedersächsischen Lingen produziert Brennelemente für Atomkraftwerke in Westeuropa – beliefert mit russischem Uran. Jetzt soll eine direkte Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Rosatom auf den Weg gebracht werden.
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| Der Klangkünstler und Performer Masimba Hwati © Thomas Kaestenbauer
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Schwarzmarktklänge und Guerillapoesie |
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Klangkunst - Masimba Hwati - 54 Min. |
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Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen. |
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