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Hörspiel und Feature
Von Elisabeth R. Hager
Deutschlandfunk Kultur
Liebes Publikum,

welche Bilder kommen Ihnen beim Wort Landwirtschaft in den Sinn? Genüsslich auf idyllischen Almweiden grasende Kühe? Hochgezüchtete Tiere vor Melkrobotern? Kälber in Mastställen? Die Radio-Autorin und Agrarökonomin Swantje Reuter begleitet in ihrem neuen Feature "Feldstudie: Landwirtschaft" vier Menschen in ihrem Alltag zwischen Ackerbau und Viehzucht.

Holger, Johannes, Friederike und Björn arbeiten in der Landwirtschaft. Holger ist Schafbauer mit 500 Tieren im Nebenerwerb. Er sieht sich als Landschaftspfleger. Fleisch und Wolle werfen kaum Geld ab. Johannes hingegen betreibt einen Milchbauernhof mit über 1000 Kühen. Sein Betrieb beliefert eine große Molkerei, betreibt fünf Biogasanlagen und steht unter enormem Wachstumsdruck. Die junge Bäuerin Friedericke stammt ebenfalls aus einer Bauernfamilie. Neben dem Studium der Agrarwissenschaften züchtet sie Sauen. Und dann ist da noch Bauer Björn, der seinen Alltag als Landwirt auf social media mit über 60000 Followern teilt. 
Landwirtschaft bedeutet lokal und global gleichzeitig zu denken © Getty Images / Axel Schmidt
Alle vier manövrieren in ihrem täglichen Tun zwischen gesetzlichen Auflagen, Preisdruck und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit. "Feldstudie Landwirtschaft" erzählt von der Komplexität ihrer Lebenswirklichkeiten und davon, wie stark ihre jeweiligen Lebenswege von Marktschwankungen und dem internationalen Strukturwandel abhängig sind. Die Autorin fragt nach, wie es sich in einem Niedriglohnsektor lebt, in dem die Arbeitslast fast unermesslich scheint. 
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