Weekender
| Der wöchentliche Kultur-Newsletter |
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Adalbert Siniawski (Kulturredakteur) |
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Liebe Hörerinnen und Hörer,
häuft sich bei Ihnen dieser Tage auch der Gedanke: Hilfe, die Welt geht unter, ich kann nicht mehr? In solchen Momenten tröstet mich zuverlässig der Song „The Show Must Go On“ von Queen. „Hold the line“, schmettert mein Idol Freddie Mercury mit seiner glockenhellen, kraftvollen Stimme. Mutig weitermachen, standhaft bleiben! Den Text schrieb Gitarrist Brian May zusammen mit Mercury, als der im Zuge seiner HIV-Erkrankung schon sichtlich abgebaut hatte. Samstag wäre Freddie Mercury 80 geworden.
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| © picture alliance / dpa / DB
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„The show must stop“ heißt es bei einem anderen Kulturort: dem umstrittenen Russischen Haus. Unter dem Deckmantel der Kultur konnte hier über Jahre mitten in Berlin Kreml-Propaganda verbreitet werden; nach dem Drohnen-Vorfall in Leipzig wird es nun auf Beschluss der Bundesregierung schließen müssen. Anders als AfD und BSW trauere ich diesem Haus kein Stück nach. Und auch die Historikerin Irina Scherbakowa hofft, „dass das der erste Schritt ist“, sie wirft unserer Regierung Verharmlosung und Zögerlichkeit vor. Sorge hingegen bereiten mir die Schließungen der Goethe-Institute in Russland. Der Verlierer des neuen Kalten Krieges ist in diesem Fall der kulturelle Austausch. |
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| © picture alliance / Sipa / Maria Laura Antonelli / AGF
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Eine seiner geliebten, ausschweifenden Partys kann Mercury leider nicht mehr schmeißen. Aber zum Jubiläum gewährt uns Mary Austin, seine frühere Verlobte, Assistentin und Erbin, erstmals Einsicht in dessen persönliche Notizbücher und Privatfotos aus dem Nachlass. Ein Geschenk hatte er uns aber selbst schon gemacht: in energische Songs gepackten Lebensmut. On with the show und herzliche Grüße! |
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| © imago / Everett Collection
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US-Feministin Gloria Steinem beeindruckte durch Glamour und Kampfgeist |
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Aktivistin, Autorin und Fashion-Ikone Gloria Steinem ist tot. Sie galt als eine der bekanntesten Stimmen der US-Frauenbewegung und war zugleich für ihr glamouröses Auftreten bekannt. Ihre Art für Frauenrechte einzutreten, sorgte auch für Kritik. |
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| © picture alliance / picturedesk / Karl Schöndorfer
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„Lose the Rich“: Reichen-Virus auf hoher See
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Eine mysteriöse Seuche rafft die Schönen und Reichen dahin. Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Doch Freikaufen geht diesmal nicht. Krimi-Satire über Verschwörungsmythen und Verlustängste. |
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| © Getty Images / Global Images Ukraine / Nastya Telikova
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Zwischen Front und Feminismus |
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Sie war Sexarbeiterin, Sozialarbeiterin, Soldatin. Jetzt ist Alina Sarnatska erfolgreiche Dramaturgin und inszeniert Theaterstücke mit Veteranen in der Ukraine. Eine ihrer Aufführungen kommt jetzt nach Deutschland. |
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| © Getty Images / Joshua Sammer
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Tahsim Durguns Roadtrip – zwischen Goethe und Gartenzwergen |
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Oldenburger, Sohn jesidischer Kurden, Social-Media-Star: Tahsim Durgun hat einen speziellen Blick auf seine Heimat Deutschland. Für eine Reportage ist er quer durch Deutschland gefahren – ein wilder Roadtrip zwischen Hochkultur und Schrebergärten. |
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