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Das Magazin
Die Deutschlandfunk-Hörtipps der Woche
Von Carola Malter, Redakteurin Musikjournalismus Aktuell
Liebe Leserinnen und Leser,

gefeierte Inszenierungen, handfeste Skandale und spektakuläre Bühnenbilder – die Bayreuther Festspiele haben bis heute in der ganzen Welt treu ergebene Fans und ebenso gnadenlose Kritikerinnen und Kritiker. Bayreuth ist die Geschichte der Familie Wagner, zu der auch das unheilvolle Kapitel der politischen Instrumentalisierung besonders während der NS-Diktatur gehört. Das 150. Jubiläum sollte in der ganzen Stadt groß gefeiert werden. Mangels finanzieller Mittel bleibt es ein Jubiläum „light“, an einem imposanten Festivalort mit einer Geschichte, deren Aufarbeitung bis heute nicht abgeschlossen ist. Wir senden Beiträge unter anderem in den Sendungen „Tonart“, „Musikfeuilleton“, „Musikjournal“ und „Fazit“. In der Rubrik „Ausblick“ finden Sie zudem einen Hinweis auf eine Live-Übertragung in der kommenden Woche. Viel Freude beim Hören.

Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Liebes- und Investmentbetrug: Fahnder am Limit
  • Alarm für Vielsitzer: wenn der Hüftbeuger schmerzt
  • Mehrere Wahrheiten über Arbeitslose: welche stimmt? 
  • Sinnlich und poetisch: eine Folge über das Nichtstun 
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Die Drei
Hörtipps der Woche
© Imago/Imagebroker
Liebes- und Investmentbetrug
„Hey Thomas, bitte sag mir, dass du mich gestern vermisst hast und dass dich das die ganze Nacht wachgehalten hat.“ Thomas Schäfer, Name wurde von der Redaktion geändert, glaubt alles, was ihm seine neue LinkedIn-Liebe erzählt, und investiert wie von ihr empfohlen in Kryptowährung. Innerhalb von sechs Monaten wird er sein gesamtes Erspartes los: 600.000 Euro.
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„Keine Aussicht auf Erfolg“
Thomas Schäfers Anwalt wendet sich an die zuständige Polizeibehörde, doch der Fall wird bald zu den Akten gelegt. Die Zentralstelle Cybercrime in Bayern lehnt sein Hilfegesuch ab, da Schäfer nicht in diesem Bundesland lebt. Als er im Netz recherchiert, gerät er fast wieder in die Fänge von Kriminellen, die ihm versprechen, sein Geld zurückzubekommen.
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Die Täter sitzen nicht in der EU
Länder wie die USA und China, die stark von Cyberkriminalität betroffen sind, erhöhen den Aufklärungsdruck. Erste Fahndungserfolge: In Myanmar, Kambodscha und Thailand wurden Banden zerschlagen, betrügerische Webseiten und 700 Millionen Dollar in Kryptowährungen beschlagnahmt. Wie ist das gelungen? Und was kann die deutsche Aufklärungsarbeit daraus lernen? 
Zeitfragen. Feature
31:19 Min.
© Imago/Westend61
Dauersitzer aufgepasst! 
Wieder einmal zu lange am Schreibtisch oder im Sessel gesessen? Schmerzen im großen Hüftbeuger? Beim Musculus psoas major wird oft unterschätzt, wie wichtig er für unser Wohlbefinden ist. Er verbindet den Ober- mit dem Unterkörper, sorgt damit für Stabilität und ist an jedem unserer Schritte beteiligt. 
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Der Psoas, unser Seelenmuskel
Wie langes Sitzen ist auch Stress Gift für den großen Lendenmuskel. Beides bleibt nicht ohne Folgen: Durch Reizung oder Verkürzung des Muskels kommt es schnell zu Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen. Oder es zieht im Oberschenkel beim ganz normalen Gehen.
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„Die Krieger-Pose“
Welche Übungen können den Hüftbeuger entspannen und lockern? Wie wird er wieder beweglich? Yoga, Pilates und Krafttraining geben verschiedene Antworten. Gemeinsam ist allen eine erfreuliche Begleiterscheinung: Bauch- und Gesäßmuskulatur werden gleich mittrainiert.
© Imago/Emil Umdorf
„Armes Deutschland“
Wenn es um Arbeitslose geht, ist Deutschland ein geteiltes Land. Geteilt in zwei Wahrheiten. TV-Dokus, Boulevardzeitungen und soziale Medien transportieren das Bild vom stereotypen faulen Arbeitslosen, der sich im Leben mit der Stütze eingerichtet hat. Wie viel Realität steckt da drin? 
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Die andere Wahrheit
Die Ergebnisse einer Befragung unter Bürgergeldbeziehern zeichnet ein anderes, ein drastisches Bild von täglichem Verzicht, psychischer Belastung und geringen Erwerbsaussichten. Selbst die Grundbedürfnisse werden nicht ausreichend erfüllt: Nur jeder Zweite gibt an, dass im eigenen Haushalt alle satt werden. 

Wer die Zukunft verstehen will, muss die Vergangenheit kennen
Philosophie-Professor Michael Quante und Historiker Sebastian Wenger schauen von der Antike bis heute auf den Stellenwert von Arbeit und auf Begrifflichkeiten, die sich über Jahrhunderte gehalten haben: „Wer Arbeitslose leichtfertig stigmatisiert als faul, als asozial, der sollte wissen, welche Tradition das hat.“ 
Mein Geheimtipp
Die persönliche Empfehlung der Woche
Von Joana Voss, Redakteurin Primetime, Digitale Produkte
Kaum etwas im Leben fällt mir so schwer wie das Nichtstun. Aber wenn ich es mal schaffe, dann ist es das befreiendste Gefühl überhaupt. Dann kann ich mich da reinlegen wie in ein gemütliches Sofa. Nichtstun wird zum Genuss. Doch warum ist der Weg dahin so schwer? Die „doku drops“-Folge über das Nichtstun nähert sich dieser Frage – sinnlich, poetisch, künstlerisch. Lisa Albrecht wartet auf den Zug. Acht Minuten lang passiert hier in Echtzeit gar nichts. Und doch spürt man dabei Langeweile, Wut, Lust, Freiheit. Angst kommt auch noch dazu, in Christina Marras Stück über den Telefonhörer, aus dem es tutet. Und bei Sarah Fartuun Heinze wird es zärtlich, wenn sie versucht, die Langeweile zu umarmen. Kulturradio at its best.
Feature
27:06 Min.
Ausblick
Diese Sendungen lohnen sich in dieser Woche live zu hören
Logo der Deutschlandfunk-Sendung "Sprechstunde" 
Behandlung nach Maß: Individualisierte Brustkrebstherapie
Sendung mit Hörerbeteiligung
Di., 21. Juli, 10:08 Uhr, Deutschlandfunk
Logo der Deutschlandfunk Kultur-Sendung "Studio 9 - Der Tag mit ..." 
Live aus dem Humboldt Forum Berlin: Karin Prien, Bundesfamilienministerin (CDU), im Gespräch mit Korbinian Frenzel
Sendung mit Hörerbeteiligung
­Do., 23. Juli, 12:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur
Logo der Deutschlandfunk Kultur-Sendung "Oper" 
Bayreuther Festspiele, live aus dem Bayreuther Festspielhaus – Richard Wagner: „Rienzi, der letzte der Tribunen“, Oper in fünf Akten
So., 26. Juli, 15:55 Uhr, Deutschlandfunk Kultur
Das ganze Programm der kommenden Woche im Überblick
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Bild mit der Aufschrift "Programmvorschau 30"
Veranstaltungen
   
Konzert
426. Wartburgkonzert: Oberon Trio
Sa., 25. Juli, 19:30 Uhr, Eisenach
Nähere Informationen
   
Live-Sendung
Studio 9 – Offenes Studio aus dem Funkhaus Berlin: Politikwissenschaftler Thorsten Faas im Gespräch mit Jana Münkel
Do., 30. Juli, 11:55 Uhr, Online-Veranstaltung
Teilnahme per Teams möglich – nähere Informationen
   
Blick hinter die Kulissen
Führungen durch das Deutschlandradio-Funkhaus
Do., 13. August, 16.00 / 17:30 Uhr, Köln
Kostenlos anmelden:     16:00 Uhr          17:30 Uhr
Aus dem Haus
Deutschlandfunk als einziges Informationsprogramm unter den Top Ten im Radio
Nach den am 15. Juli veröffentlichten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) erreicht der Deutschlandfunk täglich von Montag bis Freitag 2,24 Mio. Hörerinnen und Hörer. Das Informationsprogramm liegt damit auf Platz 10 der meistgehörten Radioprogramme in Deutschland.

Trotz einer aufgrund neuer Mikrozensus-Vorgaben deutlich verringerten Grundgesamtheit bleibt auch das Programm von Deutschlandfunk Kultur auf Erfolgskurs. Von Montag bis Freitag schalten täglich 541.000 Hörerinnen und Hörer das bundesweite Kulturprogramm ein. Für Deutschlandfunk Nova weist die Untersuchung eine Tagesreichweite von 194.000 Hörerinnen und Hörern aus.­

Der Verbreitungsweg DAB+ hat sich als relevanter Verbreitungsweg etabliert. Im Weitesten Hörerkreis kommt DAB+ auf eine Nutzung von 35,6 Prozent. Die gestiegene Nutzung von DAB+ geht für Deutschlandradio mit einem weiteren Ausbau des Sendernetzes einher.
Weitere Bildnachweise
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Editorial: © Deutschlandradio/Dirk Borm
Geheimtipp: © Deutschlandradio/Christian Kruppa
Aus dem Haus: © Deutschlandradio/Annika Pesch
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© Deutschlandradio
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